Unser Praktikum bei der KFFÖ
In den letzten Monaten durften wir, Lisa und Lauritz, die KFFÖ als Praktikanten unterstützen. Wir studieren beide „Naturschutz und Biodiversitätsmanagement”. Im Zuge dessen konnten wir in den Bereichen der wissenschaftlichen Feldarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit und der Verwaltung mitwirken.
Bei den Fangnächten haben wir geholfen, Fangnetze aufzustellen sowie Daten aufzunehmen, und haben dabei vieles über Fledermäuse gelernt. Fledermäuse hautnah erleben zu dürfen war für uns eine sehr bereichernde Erfahrung und hat uns einen spannenden Einblick verschafft. Bei den vielen Fangnächten kamen umfangreiche Daten zusammen, die von uns in die Datenbank eingetragen wurden. Besonders interessant war auch die Telemetriearbeit, bei der wir vor allem beim Suchen von Fledermausquartieren involviert waren.
Lisa: „Ein Highlight des Praktikums waren für mich die Fangnächte in den Nationalparks Thayatal und Donau-Auen. Die vielfältigen Standorte, wie die Buhnen der Donau oder inmitten der Thaya, sowie die Artenvielfalt der Fledermäuse haben mich begeistert.“
Beim Tag der Artenvielfalt und bei Führungen konnten wir mit unserem neu erworbenen Wissen nette Gespräche über Fledermäuse führen und dabei einiges über die Öffentlichkeitsarbeit lernen.
Wir waren mit Markus Milchram und Samira Linhart bei den unterschiedlichsten Fledermausquartieren. Dabei haben sie uns an ihrem Wissen über die Welt der Fledermäuse und ihre Quartiere teilhaben lassen. Von Kirchendachböden über Baumquartiere und Wasserkraftwerke bis hin zu den verschiedensten Gebäuden haben wir eine eindrucksvolle Vielfalt an Quartieren kennengelernt.
Lauritz: „Mein Highlight war die Möglichkeit, Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche einer NGO zu bekommen: natürlich die praktische Arbeit bei den Fangnächten und beim Telemetrieren, aber auch zu sehen, was für ein erfolgreiches Projekt alles rund laufen muss – darunter besonders die Datenbankarbeit.“
Insgesamt war es sehr spannend zu erfahren, wie die Arbeit bei der KFFÖ abläuft. Es wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir die KFFÖ tatkräftig unterstützen.
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