Wir halten Sie auf dem Laufenden


Im Folgenden möchten wir Sie darüber informieren, was im Rahmen der Fledermaus-Projekte der KFFÖ passiert. Interessante Neuigkeiten aus den Nachbarländern sollen hier jedoch ebenfalls ihren Platz finden.

Falls Sie Neuigkeiten haben sollten, teilen Sie uns diese bitte mit (maria.jerabek(at)fledermausschutz.at).

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Das neue KOPFÜBER ist da und kann heruntergeladen werden. In dieser Ausgabe berichten wir über den Wert des Ehrenamtes, Fledermaus-Quartierbetreuung in Oberösterreich und Salzburg, ehrenamtliche Fledermauspflege in Wien und Niederösterreich, Öffentlichkeitsarbeit und Bewußtseinsbildung der KFFÖ, die Jahreshauptversammlung der KFFÖ, Fledermausfindlinge in Kärnten, Fledermaus-Putzaktionen, wir stellen einige ehrenamtliche Fledermausschützer vor, berichten von Fledermaus- und Höhlenforschern und Fledermauskundlichen Organe in der Steiermark, wie man Fledermäuse mit technischen Hilfsmitteln beobachten kann, über Evidenzbasierten Fledermausschutz, die Große Hufeisennase in der Oberpfalz und 10 Jahre mit Herculine.






Habitatmodelle sind ein mächtiges Werkzeug des Artenschutzes. Das Vorkommen von Fledermäusen konnten die bisher publizierten Modelle aber nicht besonders gut abbilden, was wahrscheinlich auf die geringe Qualität der dafür verwendeten Daten zurückzuführen ist.

In dieser Arbeit sollen daher automatisch registrierende Detektoren (batcorder) eingesetzt werden, die die Rufe von Fledermäusen mit hoher Verlässlichkeit aufzeichnen. Ein exzellenter Datensatz von Habitat- und Landschaftsparametern des Harzes liegt bereits vor.

Die Feldarbeit besteht vorwiegend im Lokalisieren der Standorte, Aufstellen der Detektoren und Speichern der Daten (alles am Tag, keine Nachtarbeit erforderlich). Eine Unterkunft wird vom Nationalpark zur Verfügung gestellt, ein eigener PKW ist aber unbedingt nötig!!! Die Freilandarbeit muss von April bis September 2019 durchgeführt werden.

Kontakt: Prof. Alexander Bruckner, Universität für Bodenkultur (Wien), alexander.bruckner@boku.ac.at




Wie jedes Jahr machen wir auch in diesem Winter Kontrollen in Fledermaus-Winterquartieren. Der Zeitraum der Kontrollen erstreckt sich von Anfang Dezember bis Ende Februar. Einige Quartiere wurden schon auf winterschlafende Fledermäuse kontrolliert, viele werden bis Ende Februar noch folgen. In manchen Regionen Österreichs ist momentan nicht an Winterquartier-Kontrollen zu denken - zu groß sind die Schneemassen, zu gefährlich wäre der Zustieg zu vielen Höhlen.

Grundsätzlich sind die Winterquartier-Kontrollen ganz unterschiedlich - es reicht von Quartieren, in denen man am Bauch herumkriechen muss, bis hin zu anderen, in denen man in großen Hallen mit dem Fernglas nach Fledermäusen sucht. Bei einigen Quartieren dauert der Zustieg lang, andere Winterquartiere liegen direkt neben Straßen. In vielen Fledermaus-Winterquartieren findet man nur wenige Fledermäuse, in manchen Quartieren gibt es allerdings viele Tiere zu zählen ...

Wichtig: Da es im Winter keine ausreichende Nahrung (Insekten) gibt, verbringen Fledermäuse die meiste Zeit mit Schlafen. Dazu benötigen sie feuchte, kühle (ca. 5-10° C) Räume, die vor Frost geschützt sind und ihnen somit als Winterquartiere dienen. Im Winterschlaf senken sie ihre Körpertemperatur auf ca. 1-2° C über Umgebungstemperatur und reduzieren damit ihren Energieverbrauch auf ein Minimum. Die kleinste Störung jedoch kann bereits zum Aufwachen und zum Verlust lebensnotwendiger Energie werden. D.h. Winterquartier-Kontrollen müssen auf das Minimum beschränkt werden, um die Störung so gering wie möglich zu halten!






Das Team der KFFÖ wünscht Euch/Ihnen ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2019!

Bei vielen Tätigkeiten im Fledermausschutz in Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien sind wir auf Eure/Ihre Mithilfe angewiesen. Wir hoffen, auch 2019 wieder auf Eure/Ihre Unterstützung. Wir freuen uns schon auf viele spannende gemeinsame Aktivitäten!