Wir halten Sie auf dem Laufenden


Im Folgenden möchten wir Sie darüber informieren, was im Rahmen der Fledermaus-Projekte der KFFÖ passiert. Interessante Neuigkeiten aus den Nachbarländern sollen hier jedoch ebenfalls ihren Platz finden.

Falls Sie Neuigkeiten haben sollten, teilen Sie uns diese bitte mit (maria.jerabek(at)fledermausschutz.at).

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Im Jahr 2016 wurden Fledermaus-Ersatzquartiere von Schülern und Schülerinnen der NMS Lassee mit Unterstützung des NP Donau-Auen gebastelt und nahe der Schule entlang des Stempfelbaches (mit Erlaubnis der Marchfeldkanalgesellschaft) vom Schulwart & Helfern montiert.

Vor einer Woche wurde die erste Fledermaus in einem der Kästen entdeckt. Schüler & Schülerinnen der NMS tauften die Fledermaus auf dem Namen Lilly! Es handelte sich dabei um eine unsere kleinsten Fledermausarten, die gerade im Osten und nahe Auwäldern recht häufig vorkommt: die Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus).
Dank dem Engagement von Schule und besonders einer Lehrerin, als auch den Kindern, die freiwillig das naturwissenschaftliche Fach besuchen, wird dieses Projekt weitergeführt. Auch der Landwirt, dessen Felder an die Schule angrenzen, hat bereits viele Vogel- und Fledermauskästen in und um Lassee montiert und tritt einen Streifen zur Bepflanzung des Feldrandes mit Sträuchern und Hecken ab. Diese essbare Nasch(h)ecke nützt nicht nur den Schülern & Schülerinnen, sondern bietet in Zukunft den Vögeln und Mäusen ein Versteck, Fledermäusen eine Leitstruktur, aber auch Bienen und anderen Insekten als Nahrungsgrundlage.

Das Projekt trägt somit Früchte und es freut uns besonders, dass wir heuer mit Unterstützung des Visegrad Fund wieder einen Workshop mit der NMS Lassee durchführen konnten.






Im Zuge des gemeinsamen Projekts "Bats and People in the Danube Region" (finanziert vom Visegrad Fund) trafen sich Slowaken, Ungarn und Österreicher zu einem gemeinsamen Austausch nahe Bratislava.

Organisiert wurde das Treffen von Michal & Vlado (special thanks to you guys!) von Saola (siehe https://www.facebook.com/Saola-ochrana-pr%C3%ADrody-378549108893654/). Es war ausgesprochen inteteressant und wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Aktion oder ein länderübergreifendes Projekt. Wir sollten uns an den Fledermäusen orientieren und auch vor den Grenzen nicht halt machen! Thanks to all participants!






Von Freitag bis Sonntag fand der 5. Vereinsausflug statt, der uns dieses Mal nach Südtirol führte. Unsere Südtiroler Fledermausschutz-Kollegin Eva Ladurner hat ein sehr interessantes, abwechslungsreiches Programm für 16 österreichiche Fledermausschützer zusammengestellt.

Die Frühankömmlinge konnten am Freitag-Nachmittag schon auf einem Südtiroler Waalweg wandern, bevor wir uns am Abend alle in einer Pizzeria trafen. Der Samstag Vormittag stand im Zeichen eines Südtiroler Fledermausquartier-Verbundes, für das das richtige Management gefunden werden muss. Jeder konnte die eigenen Erfahrungen und Ideen einbringen und wir hoffen, dass sich die Kolonie gut weiterentwickeln wird! Bei traumhaft "sommerlichem" Wetter genossen wir das Picknick mit Südtiroler Spezialitäten - mit einem wunderschönen Blick auf den Vinschgau. Danach ging es in der Spätnachmittagssonne noch in ein brandneues Natura 2000, das für Fledermäuse ausgewiesen wurde, aber auch sonst einiges zu bieten hat. Am Abend stand "Törggelen" am Programm! Als Abschluss unseres Vereinsausfluges trafen wir uns am Sonntag in Bozen, um gemeinsam das Ötzi-Museum zu besuchen. Mit dabei waren immer auch einige Kolleginnen und Kollegen aus dem Südtiroler Fledermausschutz. Vielen herzlichen Dank an Eva und Guido für die perfekte Organisation!






Der große Dachboden der Pfarrkirche Weyer im Ennstal beherbergt in den Sommermonaten die drittgrößte Wochenstube von Mausohren in Oberösterreich. Zusätzlich befinden sich zur Wochenstubenzeit auch noch Kleine Hufeisennasen im oberen Teil des Kirchturms, sodass es natürlich im Laufe der Jahre zu einer gewissen Verunreinigung dieser Bereiche durch den angefallenen Fledermausguano gekommen ist. Am Samstag, den 13. Oktober 2018, reinigten daher 6 Mitglieder der KFFÖ und eine Helferin des Naturschutzbundes OÖ den Dachboden und den Kirchturm der Pfarrkirche Weyer und entfernten eine große Menge dieses eigentlich sehr wertvollen biologischen Pflanzendüngers. Wir bedanken uns bei den Akteuren für den tatkräftigen Arbeitseinsatz.






Die diesjährige Abendsegler-Erfassung ist zu Ende, das Wetter war bestens und wir sind schon gespannt auf die/eure Ergebnisse!

Bitte die Erhebungsbögen bzw. Daten digital (Scannen oder Fotografieren) oder analog an die KFFÖ übermitteln - DANKE! Auch Zählungen ohne Abendsegler-Beobachtungen, dh sogenannte "Nullnummern" sind wertvolle Daten! Bitte daher ebenfalls übermitteln.






Die Abendsegler-Zählperiode 2018 steht bevor - dies wäre eine gute Gelegenheit sich mit dieser spannenden Fledermausart näher auseinander zu setzen!



NEU
> um die Daten noch besser auswerten zu können, ist es notwendig, die Standorte mehrmals zu bearbeiten
> wünschenswert wären 3 Zählungen je Standort, je mehr desto besser, wenn es sich nicht anders ausgeht sind auch weniger möglich
> die Zählperiode ist verlängert, um die mehrmaligen Zählungen umsetzen zu können
> wenn bislang mehrere Standorte gezählt wurden, lieber weniger Standorte und diese dafür öfter bearbeiten

WICHTIG
> die Zähleinheit sind die maximale Anzahl gleichzeitig beobachtbarer Abendsegler
> Standorte die bislang bearbeitet wurden, sollten bevorzugt wieder bearbeitet werden
> sofern Standorte nicht mehr bearbeitet werden, bitte uns diese bekannt geben, vieleicht findet sich ein Ersatz
> BITTE immer einen Erhebungsbogen ausfüllen - auch wenn keine Abendsegler beobachtet werden konnten (auch "Nullnummern" sind Ergebnisse, wenn auch nicht so unterhaltsam ...!)

Nähere Informationen und Unterlagen finden sich hier: Info, Erhebungsbogen

Die folgende Karte zeigt die Standorte der Jahre 2016 und 2017.

Abendsegler-Zaehlung 2018

"Einsteiger-Abende"
Um Leuten die Möglichkeit zu geben, sich eine Zählung einmal "anzuschauen", gibt es einige "Einsteiger-Abende". Hier kann man unter Anleitung eine Abendsegler-Zählung machen. Folgende Termine sind derzeit geplant:

- 13.9.2018 Wien, Neue Donau, U6 Station Bushaltestelle, 18:45 Uhr, Leitung Ulrich Hüttmeir
- 16.9.2018 Bad Deutsch-Altenburg, Am Stein 6, Donauufer neben der Donaubrücke, 18:30 Uhr, Leitung Katharina Bürger
- 17.9.2018 Gratwein, Ringsiedlung Mur, Fußgängerbrücke, 18:30 Uhr, Leitung Oliver Gebhardt
- 18.9.2018 Wien, Stadtpark, U4 Station Ausgang Johannesgasse oben, 18:30 Uhr, Leitung Claudia Kubista

Danke für's Mitmachen! Wir wünschen spannende Beobachtungen und freuen uns auf Eure Ergebnisse!




Unsere Fledermaus-ExpertInnen bemühen sich um eine rasche Bearbeitung ihrer Anliegen. Gerade in der Fledermauspflege erfolgt unsere Arbeit vielfach ehrenamtlich und mit eingeschränkten Ressourcen. Zudem gibt es Zeiten mit einer starken Konzentration an Pfleglingen und Problemfällen, aber auch FledermausschützerInnen brauchen eine Auszeit (Findlinge gibt es ja das ganze Jahr).

Dadurch kann es vorkommen, dass Sie nicht sofort jemanden erreichen. Wenn Sie niemanden erreichen - schreiben Sie bitte eine SMS oder eine email, mit Angaben zu: wer wo wann was, Fotos sind oft hilfreich für eine Ersteinschätzung. Wir versuchen so rasch es geht rückzurufen. Danke für Ihr Verständnis!

Bitte beachten Sie bei Findlingen die Informationen unter 1. Hilfe!




Freitag, der 13. Juli 2018, war kein Unglückstag, sondern im Gegenteil sehr erfolgreich. In Kooperation mit der Firma Kreitl wurde der erste Fledermaus-Baumpflege-Workshop in Raasdorf abgehalten. BaumpflegerInnen erfuhren alles rund um baumbewohnende Fledermäuse. Im Anschluss an den Vortrag wurde eine Baumhöhle kontrolliert und zwei hohle Baumteile zu einer "Fledermaus-Ersatzbaumhöhle" umfunktioniert. Diese wurden mit professioneller Unterstützung im nahe gelegenen Park in den Bäumen montiert.

Die TeilnehmerInnen erhielten für das vertiefende Wissen ein Zertifikat und konnten so Stunden für ihre verpflichtende Fortbildung sammeln. Der Vortrag war Teil des LE-Projektes und wurde von Land und EU unterstützt.

Als Teil eines weiteren Projekts ("bats and peopel in the danube region", unterstützt vom Visegrad Fund) wurde die Nacht genützt, um am Fischteich Fledermäuse zu bestimmen. Eine Weißrandfledermaus-Dame ging uns dabei ins Netz! Diese spaltenbewohnende Art ist häufig im Siedlungsbereich zu finden, wird aber selten nachgewiesen.

Die Etablierung des Artenschutzes in den Bereich Baumpflege ist uns und der Firma Kreitl ein großes Anliegen und zukünfitg sollen weitere Artenschutz- und Fledermaus-Workshops BaumpflegerInnen die Möglichkeit geben sich in dieses Thema zu vertiefen (Infos dazu direkt bei der Firma Kreitl). Fotos gibts unter www.facebook.com/kffoe!




Ein kleines, aber feines Team hat die KFFÖ auch dieses Jahr beim Biosphärenpark Wienerwald Cup am 1. Mai vertreten und die interessierten Teams haben viel Spannendes über unsere einheimischen Fledermäuse gelernt. 66 Teams gingen dieses Jahr an den Start des Biosphärenpark Cup und sammelten beim 10 Stationen-Parcours mit Wissen, Geschicklichkeit und Kreativität eifrig Punkte für den Gesamtsieg. Neben Teamgeist wird beim Biosphärenpark Cup Wissen und Begeisterung für die Themen Umwelt, Artenvielfalt und Natur vermittelt und der Spaß kommt natürlich auch nicht zu kurz. Bei der KFFÖ musste ein Fledermaus-Quiz bewältigt werden.






Wie jedes Jahr traf sich auch heuer wieder ein Teil der "KFFÖ-Familie" zur Jahreshauptversammlung. Diesmal besuchten wird das Machland in Oberösterreich. Dank der Ortskenntnis und Mithilfe von Alois Kaltenböck konnten wir nicht nur die JHV in einem sehr gemütlichen Ambiente über die Bühne bringen, sondern auch beinahe 50 Vogelarten und so Manches mehr entdecken. Geblieben ist ein sonniger Tag, spannende Beobachtungen, nette Gespräche und die Vorfreude auf die nächste JHV. Die Suche nach den schönsten "Locations" hat somit begonnen!






Zahlreiche KFFÖlerInnen waren bei der heurigen BirdExperience im Seewinkel anwesend und halfen mit, den Fledermausschutz bei den Ornithologen würdig zu vertreten.

Zwei Vorträge und eine Exkursion, ein Messestand von Freitag bis Sonntag sowie abendliche Fledermauserhebungen erforderten viele HelferInnen! Ein herzliches Danke an: Guido, Stefan, Markus, Maria, Michael, Florian, Gerda, Niki, Wolfgang, Filip, Linus, Heinz und Susanne!






Gäste der Ö1-Sendung am 17. April 2018 waren Dr. Friederike Spitzenberger, Zoologin, Präsidentin "Batlife Österreich" und Mag. Katharina Bürger, Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (am Telefon). Moderation: Xaver Forthuber

Der Beitrag kann 7 Tage lang auf http://oe1.orf.at/programm/20180417 unter der Sendung punkt 1 (Ö1), von 13:00-14:00 Uhr nachgehört werden.



Ihr wolltet schon immer mal am Weg zur Arbeit oder während dem Laufen mehr über Fledermäuse erfahren? Kein Problem! Hans Hartkern ist ein Jahr lang in Österreich unterwegs, um Menschen zu interviewen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen mit Fledermäusen beschäftigen.

In der zweiten Folge spricht Hans Hartkern mit Ulrich Hüttmeir von der KFFÖ über Fledermäuse in der Stadt, ihre Vielfalt, wie Bauherren und -damen ohne großen Aufwand die Wohnsituation von Fledermäusen verbessern können und die skurilen Begegnungen von Fledermausforschenden und Reifenabreibenden in Kärnten.

Info zum Podcast: Wer den Podcast abonnieren möchte, findet ihn in der Podcast-App am Handy oder in i-Tunes unter dem Begriff "Fledermausland" . Wer keine Pocast-App besitzt, kann sich über Play- oder App-Store eine entsprechende App herunterladen. Als weitere Möglichkeit lassen sich die Folgen auch im Browser oder im Sozialen Netzwerk anhören. Siehe Link http://fledermausland.podigee.io/




Der Nationalpark Gesäuse in der Steiermark hat eine eigene Radiosendung beim Sender „FREEQUENNS – Das freie Radio im Ennstal“ in Liezen. Am Mittwoch, 21. März 2018, um 18:00 Uhr begrüßte Moderator Ing. Andreas Hollinger seine Zuhörer zu der wöchentlich einstündigen Sendung im Nationalpark-Radio.

Diesmal waren Mag. Simone Pysarczuk und Wilfried Rieder von der KFFÖ seine Livegäste und berichteten über die zahlreichen Aktivitäten des Vereins zum Schutz und der Erforschung heimischer Fledermäuse. Neben abwechslungsreicher Musik von Musikredakteurin Susanne Wölger-Olivier, gab es viel Wissenswertes rund um Biologie, Ökologie, Schutz und Gefährdung für die interessierten Zuhörer zu erfahren.

Die Sendung wurde auf verschiedenen UKW-Frequenzen im steierischen Ennstal und via Live-Stream auf www.freequenns.at gesendet bzw. kann auf https://cba.fro.at/371087 nachgehört werden.






Ihr wolltet schon immer mal am Weg zur Arbeit oder während dem Laufen mehr über Fledermäuse erfahren? Kein Problem! Hans Hartkern ist ein Jahr lang in Österreich unterwegs, um Menschen zu interviewen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen mit Fledermäusen beschäftigen.

In der ersten Folge machen wir mit Katharina Bürger von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung (KFFÖ) einen ersten Streifzug durch die dunkle Welt der Fledermäuse. Ihr Familienbeziehungen, ihre Essgewohnheiten, ihr Leben und wer sie wie erforscht.

Info zum Podcast: Wer den Podcast abonnieren möchte, findet ihn in der Podcast-App am Handy oder in i-Tunes unter dem Begriff "Fledermausland" . Wer keine Pocast-App besitzt, kann sich über Play- oder App-Store eine entsprechende App herunterladen. Als weitere Möglichkeit lassen sich die Folgen auch im Browser oder im Sozialen Netzwerk anhören. Siehe Link http://fledermausland.podigee.io/




Studentinnen und Studenten mit Interesse an Fledermäusen aufgepasst: Alexander Bruckner, Boku Wien, bietet zwei Themen für Masterarbeiten über Fledermäuse an.

Ein Thema behandelt Flugkorridore von Fledermäusen in Wien, das andere eine Habitatmodellierung für Fledermäuse im Nationalpark Harz (Deutschland).

Die Freilandarbeiten für beide Arbeiten laufen von April bis September.

Nähere Informationen gibt es hier oder bei Alexander Bruckner, alexander.bruckner@boku.ac.at




Im Dezember 2017 fanden im Zuge einer Winterquartierkontrolle für Fledermäuse im öffentlich zugänglichen Schauteil der Lamprechtshöhle in St. Martin bei Lofer, Dreharbeiten durch ein Filmteam des Institutes für Kommunikationswissenschaften der Universität Salzburg statt. Bei den Dreharbeiten handelte es sich um eine Projektarbeit zur Produktion eines Videoportraits unter dem Titel „Ein Mensch mit besonderem Interesse“.

Das Filmteam, bestehend aus den drei Studentinnen Tara Dirala (Hamburg), Claudia Kreindl (Linz) und Lisa Staudinger (Lofer), begleitete Wilfried Rieder von der KFFÖ in Salzburg bei den Vorbereitungen und der Durchführung der jährlich stattfindenden Kontrollen bekannter Fledermaus-Winterquartiere und erhielt so Einblick in die winterlichen Tätigkeiten eines Fledermausschützers.

Der Videofilm „Wilfried und die Fledermäuse“ (7:32 Min.) wurde im Internet veröffentlicht und ist hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=gA449p6lvNs






Im Zuge einer Quartierkontrolle für überwinternde Fledermäuse in einem großen Stollensystem in Oberösterreich entdeckten wir zwei Wasserfledermäuse, von denen zumindest eine sehr aktiv war. Bei dem aktiven Individuum könnte es sich um ein Männchen gehandelt haben, welches sich „hellwach“ mit einem Weibchen paarte.

Dieses außergewöhnliche Paarungsverhalten bei überwinternden Fledermäusen wird, laut Literatur, speziell bei Wasser- und Fransenfledermäusen regelmäßig beobachtet. Die aktiv umherfliegenden Männchen versuchen immer wieder, auf anderen Fledermäusen zu landen und diese oft unter Protestgeschrei zu untersuchen. Hat es ein Weibchen gefunden, versucht das Männchen, dieses aufzuwecken und sich mit ihm zu paaren.






Wie jedes Jahr machen wir auch in diesem Winter Kontrollen in Fledermaus-Winterquartieren. Der Zeitraum der Kontrollen erstreckt sich von Anfang Dezember bis Ende Februar. Einige Quartiere wurden schon auf winterschlafende Fledermäuse kontrolliert, viele werden bis Ende Februar noch folgen.

Die Winterquartier-Kontrollen sind ganz unterschiedlich - es gibt Quartiere, in denen man am Bauch herumkriechen muss, andere, in denen man in großen Hallen mit dem Fernglas nach Fledermäusen sucht. Bei einigen Quartieren dauert der Zustieg lang, andere Winterquartiere liegen direkt neben Straßen. In vielen Fledermaus-Winterquartieren findet man nur wenige Fledermäuse, in manchen Quartieren gibt es allerdings viele Tiere zu zählen ...

Wichtig: Da es im Winter keine ausreichende Nahrung (Insekten) gibt, verbringen Fledermäuse die meiste Zeit mit Schlafen. Dazu benötigen sie feuchte, kühle (ca. 5-10° C) Räume, die vor Frost geschützt sind und ihnen somit als Winterquartiere dienen. Im Winterschlaf senken sie ihre Körpertemperatur auf ca. 1-2° C über Umgebungstemperatur und reduzieren damit ihren Energieverbrauch auf ein Minimum. Die kleinste Störung jedoch kann bereits zum Aufwachen und zum Verlust lebensnotwendiger Energie werden. D.h. Winterquartier-Kontrollen müssen auf das Minimum beschränkt werden, um die Störung so gering wie möglich zu halten!






Das Team der KFFÖ wünscht Euch/Ihnen ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2018!

Bei vielen Tätigkeiten im Fledermausschutz in Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien sind wir auf Eure/Ihre Mithilfe angewiesen. Wir hoffen, auch 2018 wieder darauf zählen zu können. Wir freuen uns schon auf viele spannende gemeinsame Aktivitäten!